Es war einmal.....

Ferrariskarte
Ferrariskarte
Ferrariskaart
Ferrariskaart

Auf einem 1777 entstandenen Plan, der sogenannten Ferrariskarte, sind zwar die ursprünglichen Wegetrassen und die grösseren Wohnbezirke zwar einwand­frei sichtbar, einzelne Häuser im Sinne eines modernen Katasterplans, aber unmöglich auszumachen. Erst der staatliche Kataster, von 1820 bis 1824 ange­fertigt, in heute noch allgemeingültiger Ur-Form vermittelt einen klaren Einblick in die damaligen Besitzverhältnisse. Dieser sogenannte Urkataster aus dem Jahre 1824 führt uns deutlich den uns heute noch vertrauten damaligen Rollinger Dorfkern vor Augen.

 

 

Die Ferraris-Karte ist eine historische Karte die zwischen 1770 und 1778 unter der Leitung von Graf Joseph de Ferraris (1726-1814) erstellt wurde, auf Befehl des Gouverneurs Karl von Lothringen. Die topographische Aufnahme erstreckt sich auf die heutigen Territorien von Luxemburg und Belgien, sowie Teile von Deutschland und den Niederlanden. Ganz von Hand gezeichnet, war diese Karte für militärische Zwecke bestimmt und stellte strategische Landschaftselemente wie Flüsse und Gewässernetz, Brücken, Relief, Bodenbedeckung, Siedlungen, Strassen- und Wegenetz, Pfarrgemeinden und die damaligen administrativen Grenzen dar. Die Ferraris-Karte hat kein geodätisches Referenznetz und besteht aus 275 Kartenblättern im Originalmaßstab 1/11.520.

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Rolléng 07.08.1843
Rolléng 07.08.1843